Hoch hinaus: das perfekte Wurfmaterial

04/28/2019

Farbenfrohes Konfetti aus verschiedensten Materialien, schwebende Seifenblasen, echte Rosenblätter oder Blüten aus Stoff – bei all den Dingen, die an Ihrem großen Tag durch die Luft gleiten können, kann man schon mal den Überblick verlieren. Neben der Optik spielen bei der Wahl der Wurfmaterialien, mit welchen Ihre Gäste Sie als Frischvermählte empfangen, viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Wir verraten Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt und was Sie beachten sollten, damit an einem der schönsten Tage Ihres Lebens anschließend nicht die Fetzen fliegen.

 

 

Vorsicht, Rutschgefahr!

 

Als ein seit dem Mittelalter wichtiges Nahrungsmittel und Symbol für Fruchtbarkeit und Kindersegen wurde Reis über Jahrhunderte hinweg gerne als Wurfmaterial auf Hochzeiten genutzt.  Seit einigen Jahren ist der uralte Brauch jedoch in Verruf geraten. Entgegen der mittlerweile widerlegten Meinung, er könne Vögeln beim Verzehr schaden, kann er schnell andere ungebeten Gäste, wie Ratten oder Mäuse, anlocken. Je nach Untergrund droht durch die rohen Reiskörner außerdem schnell Rutschgefahr, weshalb das Werfen von Reis in vielen Regionen grundsätzlich verboten ist.

 

 

Ähnlich verhält es sich mit Glanzkonfetti, welches durch seine glatte Oberfläche schnell zur Rutschpartie werden kann. Echte Rosenblätter punkten als Symbol für Liebe zwar definitiv mit ihrer Optik, können aus Ihrer Hochzeit bei Regen jedoch ebenfalls schnell eine rutschige Angelegenheit machen. Hinzu kommt, dass die Farbe der Blätter sowohl in der Traulocation selbst als auch davor in die Natursteine eindringen und auf diese Weise unschöne Flecken hinterlassen kann. Daher ist das Werfen mit echten Blüten in und vor vielen Kirchen und Standesämtern ausdrücklich untersagt. Fragen Sie vorab also unbedingt nach, um anschließenden Ärger zu vermeiden.

 

 

Wer an seinem großen Tag dennoch unbedingt Blüten durch die Luft segeln sehen möchte, kann auf ebenso schöne Alternativen aus Papier oder Stoff zurückgreifen. Bedenken Sie jedoch, dass auch diese nach der Zeremonie anschließend meist aufgefegt werden müssen, sodass die Kirche oder das Standesamt nach mehreren Hochzeiten nicht in Blüten versinken. Damit Sie als frischvermähltes Paar nicht direkt den Besen und das Kehrblech schwingen müssen, können Sie vorsorglich zum Beispiel ein Familienmitglied oder einen engen Freund bitten, die Arbeit für Sie zu übernehmen.

 

Denken Sie an die Natur

 

Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass die von Ihnen gewählten Materialien je nach Location  zum Problem für die Natur werden können. Glitter- oder Konfettikanonen machen sich auf Fotos oft gut; die Kleinteile können anschließend aber eher schlecht als recht entfernt werden und sind meist nicht biologisch abbaubar. Besonders bei Regen kleben Glitter und Glanzkonfetti aus Folienpapier am Boden und bleiben dort haften – und das je nach Material über Jahre hinweg. Verzichten Sie also lieber auf umweltschädliche Wurfmaterialien und halten Sie den Ort, an dem Ihre Liebsten Sie nach der Zeremonie zum ersten Mal empfangen, sauber in Ehren.

 

Praktische und schöne Alternativen

 

Seit einigen Jahren erfreuen Weddingwands sich großer Beliebtheit. Verständlicherweise, denn diese können perfekt abgestimmt auf das Motto sowie das Farbkonzept selber gebastelt oder gekauft und je nach Geschmack mit Glöckchen oder Bändern verziert werden. Kurz vor der Ankunft des Brautpaars werden die Weddingwands an die Gäste verteilt und können als Andenken anschließend sogar mit nach Hause genommen werden. Da Ihre Liebsten diese lediglich durch die Luft schwingen, hinterlassen Sie weder Kleinteile, welche danach mühevoll aufgefegt werden müssen, noch besteht durch sie Rutschgefahr. Zusätzlich können zudem Seifenblasen verteilt werden, welche besonders bei den Kleinen für große Begeisterung sorgen. Bei Regen kommen diese optisch zwar leider nicht zur Geltung, ansonsten machen sie sich auf Bildern jedoch definitiv sehr hübsch. 

 

 

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Es gilt: Erkundigen Sie sich vorab bei den Zuständigen und bringen Sie in Erfahrung, ob es für den Ort, an dem Ihre Gäste Sie empfangen, Beschränkungen bezüglich des Wurfmaterials gibt. Denken Sie bei Ihrer Wahl außerdem daran, die Rutschgefahr zu vermeiden und die Belastung für die Umwelt möglichst gering zu halten. Auf diese Weise können Sie sich an Ihrem großen Tag gebührend empfangen lassen und Ihren ersten Auftritt als verheiratetes Paar in vollen Zügen genießen.

 

Fotos:

Laura Briedis

Stefano Ghezzi
Daniel Hansen

Georgia de Lotz

Feliphe Schiarolli

 







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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